Herzlich Willkommen

in der Praxis für Zahnheilkunde
Bettina Baumgartner

Ihre Zahnärztin für die ganze Familie.

Herzlich Willkommen in der Praxis für Zahnheilkunde Bettina Baumgartner!

Als Zahnarztpraxis für die ganze Familie behandeln wir Patientinnen und Patienten jeden Alters. Wir wollen für Groß und Klein ein kompetenter Ansprechpartner sein und bieten Ihnen in den Bereichen Prophylaxe, Zahnersatz und Zahnästhetik alle gängigen Leistungen der modernen Zahnmedizin.

Uns liegen eine schmerzfreie Behandlung und eine angenehme und stressfreie Atmosphäre während Ihres gesamten Besuches sehr am Herzen. Mit fachlicher Kompetenz in allen Bereichen der modernen Zahnheilkunde beraten wir Sie gerne ausführlich zu all Ihren Fragen. Dabei stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen, Erwartungen und Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Für Kinder nehmen wir uns besonders viel Zeit und gehen in Ruhe auf ihre Bedürfnisse ein. Sie sollen ihren Besuch in unserer Zahnarztpraxis positiv erleben und gerne wiederkommen.

Ihre Zahnärztin
Bettina Baumgartner

Unsere Sprechstunden

Mo 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr
Di 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr
Mi 8 - 12 Uhr  
Do 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr
Fr 8 - 12 Uhr  
und nach Vereinbarung

NOTDIENST  

Bei Zahnproblemen außerhalb unserer Öffnungszeiten kontaktieren Sie bitte den Zahnärztlichen Notdienst.

Unsere Leistungen

Von professioneller Zahnreinigung über Zahnersatz bis hin zur Wurzelbehandlung und einer optimal auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmten Zahnheilkunde – bei uns sind alle Zähne in besten Händen, die großen und die kleinen. Unter den folgenden Punkten können Sie sich einen genauen Überblick über das zahnmedizinische Leistungsspektrum unserer Praxis verschaffen und zusätzliche Informationen einholen – sollten Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren wollen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Zahnärztliche Vorsorge/Prophylaxe
Regelmäßige Untersuchung für eine langfristige Gesundheit

Zähne sind ein wertvoller Schatz

Eine gute, regelmäßige Mundygiene ist das A und O für ein Leben mit gesunden Zähnen und Zahnfleisch. Sie bildet den wichtigsten Teil der Prophylaxe. Zudem ist die regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung für Ihre Zähne am wichtigsten, um frühzeitig Karies, Parodontitis und andere Erkrankungen festzustellen und, wenn notwendig, rechtzeitig zu behandeln.

Bei einer zahnärztlichen Vorsorge untersuchen wir Ihre Zähne, das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut sowie bei Bedarf das Kiefergelenk sowie beteiligte Strukturen. Dann dokumentieren wir Ihren Zahnstatus: Fehlende Zähne, ersetzte Zähne, Kariesbefall, Füllungen, Inlays, Onlays, Implantate sowie Fehlstellungen oder sonstige Zahnerkrankungen. Ergänzend werden Röntgenbilder gemacht, um „versteckte“ Befunde, z. B. Entzündungen im Kieferknochen zu finden. Bei Neupatienten müssen wir auch über Allgemeinerkrankungen, Allergien etc. Bescheid wissen, da diese die Zahngesundheit beeinflussen können oder auch spezielle Behandlungsrisiken beinhalten.

Eine zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung ist von den Krankenkassen jedes Halbjahr vorgesehen.

Die Vorsorgeuntersuchungen sollte daher halbjährlich, aber mindestens jährlich durchgeführt werden. Dies ist besonders für Kassenpatienten wichtig, da Sie sonst Ihren zusätzlichen Kassenbonus für Zahnersatz verlieren. Wir empfehlen die Vorsorgeuntersuchung direkt mit einer zahnärztlichen Prophylaxe in Form einer professionellen Zahnreinigung zu verbinden.

Professionelle Zahnreinigung
Unerlässlich und ergänzend zu den persönlichen Mundhygienemaßnahmen

Mit unserem Zahnreinigungsprogramm ideal vorbeugen

Wir empfehlen Ihnen – neben Ihrer regelmäßigen Mundhygiene zuhause – wenigstens einmal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung. Sie ist ein fester Bestandteil der zahnärztlichen Prophylaxe. Mit ihr sorgen Sie bestens für eine lebenslange Zahngesundheit.

Mit einer professionellen Zahnreinigung werden Bakterienherde und Beläge möglichst rückstandslos beseitigt. Dem Vordringen von Karies und Parodontitis kann so für längere Zeit Einhalt geboten werden. Ein weiterer positiver Effekt: Bereits bestehender Zahnersatz wird durch eine professionelle Zahnreinigung besonders gut gepflegt. So verlängert sich in der Regel seine Lebensdauer.

Was geschieht bei der professionellen Zahnreinigung?

Bei einer professionellen Zahnreinigung werden sämtliche harten wie auch weichen Beläge sorgfältig von Ihren Zähnen entfernt. Oberflächen wie Zahnzwischenräume werden in den Reinigungsvorgang gleichermaßen einbezogen. Auch mögliche entzündete Stellen im Bereich des Zahnfleischs sind bei der professionellen Zahnreinigung im Blick. Anschließend erfolgt eine eingehende Zahnpolitur zur Glättung der Zahnoberflächen. So können sich Beläge in Zukunft weniger leicht festsetzen. Abschließend werden die Zähne mit Fluoridlack behandelt. Dies stärkt den Zahnschmelz und schützt gegen Bakterien.

Ebenso gehört aber auch eine individuelle Beratung zu Ihrer Mundhygiene, Hilfsmitteln und Beratung zur korrekten Ernährung dazu.

Wird die professionelle Zahnreinigung von meiner Krankenkasse bezahlt?

Eine professionelle Zahnreinigung ist grundsätzlich eine Privatleistung. Sie gehört nicht zum normalen Umfang einer gesetzlichen Krankenkassenversorgung. Da aber die Notwendigkeit und Wichtigkeit allgemein bekannt ist und die Krankenkassen die Durchführung dieser Leistung befürworten, zahlen die meisten privaten Versicherungen und Zusatzversicherungen (je nachdem was für einen Vertrag Sie abgeschlossen haben) vollständig und die gesetzlichen Krankenkassen ziehen mittlerweile immer mehr nach und bezuschussen zumindest einen Teil. Dies ist jedoch bei jeder Krankenkasse unterschiedlich. Es gibt immer mehr gesetzliche Krankenkassen, die jährliche Festbeträge rückerstatten oder über Bonusprogramme Ihnen die Möglichkeit geben, gesammelte Punkte in Form von Zuschüssen geltend zu machen. Fragen Sie einfach bei Ihrer Krankenkasse telefonisch nach.

Kinder- & Jugendzahnheilkunde
Altersgerechte Zahnmedizin

Vorsorge für die Kleinsten

Die Behandlung von Milchzähnen verdient besondere Aufmerksamkeit. Sind sie gesund, fühlt sich Ihr Kind wohl. Milchzähne entscheiden außerdem über die Entwicklung der bleibenden Zähne.

Eine regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung ist für Kinder sehr wichtig. In einer entspannten Atmosphäre lernt Ihr Kind spielerisch, dass ein Besuch beim Zahnarzt mehr Spaß als Last ist. Unser geschultes Team ist den Umgang mit Kindern in der Praxis gewöhnt und freut sich, Ihr Kind in eine gesunde Zahn-Zukunft zu begleiten. Bei der halbjährlichen Vorsorgeuntersuchung kontrollieren wir Milchzähne sowie bleibende Zähne, den Verlauf des Zahnwechsels und die Entwicklung des Kieferwachstums. Dabei sind wir auch Ihr Ansprechpartner rund um das Thema altersgerechte Mundhygiene und beraten Sie gerne zur passenden Zahnbürste, Zahnpaste oder, ab wann eine kieferorthopädische Behandlung notwendig werden könnte. Wir bieten auch den Service einer „Zahnputzschule“ für Ihr Kind an.

Zahnvorsorge bei Jugendliche

Der Übergang vom Kind zum Erwachsenen ist eine spannende Phase im Leben jedes Menschen. Man wird Stück für Stück selbstständiger und selbstverantwortlicher. Für die Eltern wird es allerdings immer schwieriger, noch ihre Kinder zu kontrollieren, und die Jugendlichen sind mit vielem beschäftigt, nur nicht mit den Zähnen. Dabei sollte gerade in diesem Lebensabschnitt die Grundlage für eine lebenslange Zahngesundheit geschaffen werden. Im jugendlichen Alter sind schon alle bleibenden Zähne da, aber oft noch nicht das Bewusstsein, dass man sich darum kümmern muss. Leider bleiben aber alle Schäden, die an den zweiten Zähnen entstehen, dauerhaft bestehen. Umso wichtiger ist es, gemeinsam einen Weg zu finden, dass es erst gar nicht so weit kommt. Wir wollen Sie und Ihre Kinder hierbei begleiten. Durch regelmäßige, altersgerechte Vorsorgeuntersuchungen und Prophylaxe schaffen wir die Grundlage für lebenslang gesunde Zähne.

Füllungen
Wenn doch einmal ein Loch entsteht

Ist durch Karies ein Loch im Zahn entstanden, kann man durch eine Füllung die fehlende Substanz ersetzen. Der Zahn wird wieder aufgebaut, vor weiteren Schäden geschützt und auch ästhetisch und funktionell wieder instand gesetzt. Füllungen werden bei kleinen bis mittelgroßen Defekten der Zahnhartsubstanz angewendet. Funktionalität, Langlebigkeit, Verträglichkeit und Ästhetik sind uns dabei besonders wichtig. Ist der Defekt allerdings deutlich größer, reicht oft eine Füllung nicht mehr aus und zum langfristigen Schutz des Zahnes muss eine Teilkrone oder Krone angefertigt werden. Ist eine Füllung noch möglich, gibt es viele verschiedene Materialien, die sich in Behandlungsaufwand, Haltbarkeit, Stabilität und Ästhetik unterscheiden.

Wie wird das Loch gefüllt?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer plastischen Füllung und einer Einlagefüllung, einem Inlay. Eine plastische Füllung wird in den Zahn eingefüllt und härtet dort aus. Als Füllmaterial verwenden wir Kompositfüllungen, die sich aus verschiedenen Kunststoffen zusammensetzen. Außerdem ist das Weiß der Kunststoffe von echten Zähnen fast nicht zu unterscheiden und schon allein wegen des ästhetischen Aspekts von großem Vorteil.

Als hochwertigere Alternative gibt es so genannte Inlays aus Keramik oder Gold. Der Zeitaufwand und die Kosten sind zwar höher, dafür aber die Passform, Langlebigkeit, Funktion und Ästhetik auch deutlich besser. Für ein Inlay wird der Zahn vorbereitet, insbesondere die Karies entfernt, und ein Abdruck der Situation in ein zahntechnisches Labor gesendet. Dort wird die Einlagefüllung in höchster Präzision aus Keramik oder Gold in einem Stück gefertigt; sie wird anschließend in einem zweiten Termin nur noch eingesetzt und mittels eines Klebeverfahrens dauerhaft am Zahn befestigt werden.

Es ist uns wichtig, mit Ihnen gemeinsam zu besprechen, welche Füllungsart zu Ihrem Zahn, zu Ihren Erwartungen und Ihrem Budget passt. Daher ist eine individuelle Beratung sehr wichtig.

Schmerzen nach Füllung

Auch wenn Sie vor der Füllungsbehandlung keine Beschwerden hatten, kann es trotzdem sein, dass der Nerv im Zahn vorgeschädigt und gereizt ist und dies nach der Behandlung zu Schmerzen führt. Meistens legen sich solche Beschwerden innerhalb von wenigen Tagen. Manchmal kann es auch länger dauern oder sogar zu einer akuten Entzündung kommen, die dann mit einer Wurzelkanalbehandlung behandelt werden muss. Nehmen die Schmerzen nach einer Behandlung stetig ab, ist es wahrscheinlich, dass der Nerv sich wieder beruhigen wird. Wenn Sie sich unsicher sind, melden Sie sich bitte bei uns für eine Kontrolle.

Zahnentfernung (Extraktion)
Ein Zahn muss gezogen werden

Gründe für eine Extraktion

Bleibende Zähne sollten ein Leben lang halten, jedoch gibt es eine Reihe von Gründen, warum eine Zahnentfernung (Extraktion) notwendig sein kann. Ein sehr häufiger Grund ist ein Zahn, welcher durch ein Trauma oder eine Karies so stark beschädigt ist, dass er nicht mehr repariert werden kann. Wenn sich Karies auf das Zahnmark – das Zentrum des Zahnes, das Nerven und Blutgefäße enthält – ausdehnt, können Bakterien aus der Mundhöhle in das Zahnmark eindringen und zu einer Infektion führen. Häufig kann dies mit einer Wurzelkanalbehandlung korrigiert werden, wenn jedoch die Infektion so schwerwiegend ist, dass Abszesse entstehen oder eine Wurzelkanalbehandlung sie nicht heilen, kann eine Extraktion, also eine Zahnentfernung erforderlich sein, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Wenn eine Parodontalerkrankung – eine Infektion des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch und Knochen), welcher die Zähne umgibt und stützt – eine Lockerung der Zähne verursacht hat, kann es ebenfalls notwendig sein, den Zahn oder die Zähne zu ziehen.

Seltener müssen Zähne im Rahmen von kieferorthopädischen Behandlungen, dann vor allem die kleinen Seitenzähne, entfernt werden. Auch bei Platzmangel zum Beispiel der Weisheitszähne oder im Rahmen einer prothetischen Behandlung kann die Entfernung der Zähne nötig sein. Nach dem Entfernen füllt sich die Extraktionswunde rasch mit Blut. Dieser sogenannte Blutpfropf stellt einen natürlichen Wundverschluss dar und ist die Grundlage für die Ausheilung der Wunde. Zum einfachen Schutz vor Speichel, Mundhöhlenbakterien und Nachblutungen lassen wir Sie für circa eine halbe Stunde auf Mulltupfer beißen. Weitere Maßnahmen wie Wundeinlagen und spezielle Mundspülungen direkt im Anschluss an eine komplikationslose Entfernung sind nicht erforderlich, häufig für die Wundheilung sogar schädlich.

Nachdem Sie einen Zahn gezogen bekommen haben

Nach einer Extraktion eines Zahnes schicken wir Sie zur Erholung nach Hause. Am besten fahren Sie nicht nach der Zahnentfernung selbst mit dem Auto nach Hause, sondern lassen sich abholen.

Die Genesung dauert normalerweise einige Tage. Folgendes sollten Sie beachten:

  • Nehmen Sie Schmerzmittel, wenn nötig, ein.
  • Beißen Sie nach der Zahnextraktion ca. 30 Minuten mit Druck auf den von Ihrem Zahnarzt auf der Wunde platzierten Tupfer. So kommt die Blutungen meist schnell zum Stillstand.
  • Um Schwellungen zu verhindern, kühlen Sie von der Außenseite des Gesichts her, die Region, an welcher der Zahn entfernt worden ist, für ein paar Stunden.
  • Entspannen Sie sich nach dem Zahnziehen mindestens 24 Stunden lang. Schwere körperliche Arbeit oder Sport sind in dieser Zeit nicht zu empfehlen.
  • Vermeiden Sie 24 Stunden lang nach der Extraktion kräftiges Spülen oder Spucken, um zu vermeiden, dass die Blutung wieder anfängt.
  • Vermeiden Sie mindestens 24 Stunden die Aufnahme von Koffein (z.B. Kaffee trinken)
  • Rauchen Sie mindestens 24 Stunden nicht, da dies die Heilung behindern kann.
  • Nehmen Sie mindestens 24 Stunden, am besten noch länger, keine Milchprodukte zu sich. Die Bakterien in Milchprodukten, sowie die Bestandteile der Milchprodukte, können das Risiko einer Infektion der Wunde stark erhöhen.
  • Stützen Sie Ihren Kopf im Liegen mit Kissen ab. Flaches Liegen kann die Blutung verlängern.
  • Putzen Sie weiterhin Ihre Zähne und putzen Sie Ihre Zunge, aber  vermeiden Sie unbedingt für 5-7 Tage direkt an der Wunde zu putzen. Dies hilft, Infektionen zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie (generell) Mundspüllösungen. Dies ist in diesem Fall extrem wichtig, da sich häufig durch Mundspüllösungen das Blutkoagel in der Knochenhöhle auflöst und somit Nachbeschwerden entstehen.

Wann Sie den Zahnarzt anrufen sollten:

Es ist normal, dass man nach Abklingen der Betäubung Schmerzen an der Wunde verspürt. Für die ersten 24 Stunden nach dem Zahnziehen müssen Sie außerdem mit einer Schwellung und minimalen Nachblutungen rechnen. Wenn jedoch, nach mehr als vier Stunden nach dem Ziehen des Zahnes, noch starke Blutungen auftreten, sollten Sie uns anrufen.

Sie sollten uns auch dann anrufen, wenn Sie eines der folgenden Symptome verspüren:

  • Anzeichen einer Infektion, einschließlich Fieber und Schüttelfrost
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Rötung, Schwellung und/oder übermäßiger Ausfluss an der Stelle, an welcher der Zahn entfernt worden ist

Die anfängliche Heilungsphase dauert in der Regel etwa ein bis zwei Wochen.

Die Knochenhöhle wird relativ schnell durch Schleimhaut oberflächlich verschlossen werden. Die Knochenhöhle selbst wird sich dann innerhalb mehrerer Wochen/Monate durch neu gebildeten Knochen vollständig verschließen.

Im Laufe der Zeit kann ein fehlender Zahn (oder fehlende Zähne) jedoch dazu führen, dass sich die verbleibenden Zähne verschieben, wodurch der Biss beeinträchtigt und das Kauen erschwert wird. Aus diesem Grund empfehlen wir, den fehlenden Zahn oder die fehlenden Zähne durch ein Implantat, eine festsitzende Brücke oder eine Zahnprothese zu ersetzen.

Zahnersatz
Kronen, Brücken, Prothesen

Fehlen einzelne, mehrere oder alle Zähne, benötigt man, wie der Name es schon sagt, einen Zahnersatz. Dieser umfasst alles, was Zähne ersetzt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz. Er kann aber auch aus beidem kombiniert sein. Auf jeden Fall ist Ihr Zahnersatz immer eine individuelle Sonderanfertigung. Es gibt auf dem Markt zahlreiche Lösungen und viele verschiedene Materialien.

Welche Materialen und Lösungen zu Ihnen passen, ist erst nach einem genauen Befund und einer Analyse möglich. Der Gesamtzustand Ihrer Zähne, die individuelle Mundhygiene, Zahnstellung etc. können die Möglichkeiten von vorne herein eingrenzen. Und dann steht da auch immer Ihre berechtigte Frage nach den Kosten, da Zahnersatz in den meisten Fällen mit Zuzahlungen verbunden ist. Wir planen den Zahnersatz gemeinsam mit Ihnen, so dass eine dauerhafte und optimale Lösung entsteht, die Sie sich leisten können.

Den Übergang von der Zahnerhaltung zum Zahnersatz bildet die Krone. Sie wird benötigt, wenn an einem einzelnen Zahn ein großer Defekt besteht und eine Füllung nicht mehr ausreicht. Um den Zahn dauerhaft zu schützen, werden Kronen oder Teilkronen auf einen einzelnen Zahn fest eingesetzt und so die Form dauerhaft wieder hergestellt.

Besteht eine Lücke, kann man einen oder zwei einzelne Zähne durch eine Brücke ersetzen. Dort wird der fehlende Zahn durch einen Ersatzzahn ersetzt und dieser an Kronen an den benachbarten Zähnen befestigt. Einzelne Lücken können auch durch Implantate wieder gefüllt werden. Sind die Lücken größer, muss man entscheiden, ob ein festsitzender Zahnersatz noch möglich ist, z.B. mit Implantaten, oder ob eine herausnehmbare Teilprothese sinnvoll wird. Eine Teilprothese ersetzt nur einen Teil der Zähne, eine Vollprothese alle Zähne eines Kiefers. Eins haben alle Lösungen des Zahnersatz gemeinsam – die Qualität muss stimmen. Wir arbeiten mit sehr guten zahntechnischen Laboren zusammen, die in präziser Handarbeit Ihren individuellen Zahnersatz herstellen.

Parodontitisbehandlung
Dauerhaft gesundes Zahnfleisch

Unter der Parodontitis versteht man die Erkrankung des Zahnhalteapparates, also aller Bestandteile, die einen Zahn im Knochen verankern. Eine Erkrankung des Zahnhalteapparates kommt in den meisten Fällen durch Zahnbeläge und Ansammlungen von Bakterien in den Zahnfleischtaschen zustande und führt bei einer Nichtbehandlung mit der Zeit durch eine Entzündungsreaktion zu einer Auflösung des Kieferknochens, welche in einem totalen Zahnverlust enden kann.

Prophylaxe und gute Mundhygiene

Nur durch eine regelmäßige Prophylaxe und eine sehr gute häusliche Mundhygiene kann das Auftreten einer Parodontitis verhindert werden. Einmal aufgetreten kann nur noch der Zahnarzt helfen. Durch halbjährliche Vorsorgeuntersuchungen können frühzeitig Veränderungen festgestellt werden, sogar wenn Sie es selber noch gar nicht bemerkt haben. Durch regelmäßige Prophylaxe (Professionelle Zahnreinigung) werden Sie in Ihrer Mundhygiene unterstützt, da es immer Stellen gibt, die Sie selber gar nicht erreichen können. Ebenso werden Ablagerungen, z.B. von Kaffee, Tee oder Nikotin, entfernt, die mit der normalen Zahnbürste nicht entfernbar sind, an denen sich aber Bakterien leicht anlagern können. Damit wird Zahnfleischentzündungen vorgebeugt bzw. können diese direkt behandelt werden. Ist die Entzündung schon weiter vorangeschritten, reicht eine reine Prophylaxe meist nicht aus, sondern es wird eine Parodontitisbehandlung notwendig. Dabei werden alle Ablagerungen und Entzündungsgewebe unter dem Zahnfleisch, in den entzündeten Zahnfleischtaschen sorgfältig und schonend entfernt. So bekommt der Körper wieder die Chance, sich zu regenerieren und die Entzündungen können abheilen.

Fällt es Ihnen schwer, an Ihre regelmäßigen zahnmedizinischen Kontrolluntersuchungen zu denken? Wir erinnern Sie gerne!

Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)
Wenn sich der „Nerv“ eines Zahnes entzündet hat

Wird eine Karies nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, ist das Zahnmark bereits entzündet oder sogar abgestorben, kann nur noch eine Wurzelbehandlung oder Wurzelkanalbehandlung den Zahn retten. Denn oberstes Ziel bei einer Wurzelbehandlung ist immer der Erhalt Ihres Zahnes. Wird er nicht behandelt, kann die Infektion sich im Knochen um den Zahn ausbreiten und zu größeren Schäden führen und sogar Nachbarzähne angreifen. Die Bakterien können sich auch weiter verbreiten und so zu einer „dicken Backe“ führen. Dabei entstehen in der Regel starke Schmerzen. Um dies zu verhindern, hilft meist nur eine Wurzelkanalbehandlung.

Was passiert bei einer Endodontie?

Bei einer Wurzelbehandlung wird der Nerv, die im Zahn vorhandenen Gefäße und das Entzündungsgewebe mit den dort wütenden Bakterien vollständig entfernt. Mit hochfeinen, modernsten Instrumenten und Geräten wird der Zahn von innen gesäubert, desinfiziert und zum Abschluss mit einem Ersatzmaterial wieder gefüllt. Der Zahn wird nun nicht mehr durchblutet, kann aber in der Zahnreihe erhalten bleiben. Häufig ist zusätzlich eine Krone nötig, da der Zahn mit der Zeit brüchig wird.

Ist eine Wurzelkanalbehandlung schmerzhaft?

Eine akute Entzündung am Zahn kann sehr schmerzhaft sein. Mit modernen Anästhesie- und Behandlungstechniken können Wurzelkanalbehandlungen aber meistens völlig schmerzfrei durchgeführt werden. Wir stellen uns auf Sie und Ihre individuelle Situation ein und werden alles Mögliche tun, Ihnen eine sanfte Behandlung zu ermöglichen.

Kiefergelenksbeschwerden
Professionelle Diagnostik, Beratung und Behandlung

Was viele nicht vermuten: Bei Schmerzen in Kopf, Nacken oder Schultern aus ungeklärter Ursache, kann eine Funktionsstörung im Zusammenwirken von Zähnen, Kaumuskulatur und Kiefergelenk Grund des Übels sein. Schon minimale Fehlstellungen oder Dysfunktionen können sich teils drastisch auswirken.

Ist die Interaktion zwischen Ober- und Unterkiefer fehlerhaft, macht sich das durch eine inkorrekte Gebisslage bemerkbar. Das kann mit einer vermehrten Druckbelastung einhergehen, die sich auf die angrenzende Muskulatur ausübt. Verspannungen und Schmerzen im Stützund Bewegungsapparat sind die Folge. Betroffen sind in der Regel Zähne, Kiefergelenke, das Gesicht oder der Kopf- und Nackenbereich. Aber auch Schultern und Rücken können von den Auswirkungen negativ beeinflusst werden.

In unserer Praxis nehmen wir uns Zeit, mit Ihnen gemeinsam zu besprechen, welche Lösung für Sie die beste ist, um die Beschwerden erfolgreich zu behandeln. Um eine Diagnose stellen zu können, wird die Kau- und Kopfmuskulatur manuell untersucht und mithilfe von modernen Messgeräte, die minimale Bewegungen und Verschiebungen im Unterkiefer aufzeichnen können, aufgezeichnet. Die gemessenen Werte werden im Anschluss anhand eines Gipsmodells des Kiefers in einen Gelenksimulator übertragen. Auf diese Weise werden die Disharmonien im Kauapparat rekonstruiert und die Beschwerden nachvollzogen. Zudem sind klassische Methoden wie Röntgen und MRT eine wertvolle Unterstützung.

Eine Aufbissschiene ist die erste Wahl im Kampf gegen die Schmerzen. Dafür wird ein Abdruck des Kiefers genommen, um daraufhin eine passgenaue Schiene aus Kunststoff anfertigen zu können. Diese bietet zum einen Schutz vor zu starker Abnutzung des Zahnschmelzes, zum anderen entlastet sie die Kiefergelenke durch eine Verminderung des erzeugten Drucks, was automatisch zu einer entspannteren Kaumuskulatur führt und die damit verbundenen Schmerzen lindert. Zudem verhindert die Schiene das Zähneknirschen.

Darüber hinaus sollen anhand der Aufbissschiene weitere Gelenkschädigungen, wie z.B. Arthrose, gestoppt und Kiefergelenkbeschwerden minimiert werden.

Wie lange und wie oft eine Schiene getragen werden muss, ist von Person zu Person unterschiedlich und muss für jeden individuell bestimmt werden.

Alterszahnheilkunde
Gezielt auf altersbedingte Veränderungen eingehen

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter ist heutzutage durchaus möglich! Durch eine lebenslange Vorsorge ist es heute oftmals möglich, einen Großteil der eigenen Zähne zu bewahren.

Da gerade bei älteren Patienten Zahnfleischrückgang und Erkrankungen wie Parodontitis in der Regel zunehmen, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Prophylaxe-Maßnahmen besonders wichtig. So können wir Krankheiten frühzeitig erkennen und behandeln.

Auch bei Patienten mit festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz ist eine regelmäßige Überprüfung der Versorgung empfehlenswert: Patienten mit einer Vollprothese sollten ihre Kontrolltermine wahrnehmen, so dass wir feststellen können, ob die Prothese noch richtig sitzt. Auf diese Weise ist eine Korrektur möglich, bevor sich Beschwerden entwickeln.

Auch bei Patienten mit implantatgetragenem Zahnersatz sind regelmäßige Zahn- bzw. Implantatreinigungen wichtig, um Entzündungen (Periimplantitis) vorzubeugen.

Und wenn doch einmal Zähne ersetzt werden müssen, bieten wir unterschiedliche, gut verträgliche Versorgungsformen und beraten Sie gerne, welche die beste Lösung für Sie ist.

Ästhetische Zahnheilkunde
Über Bleaching, Veneers und Vollkeramik

Ihnen sind schöne helle und ebenmäßige Zähne genauso wichtig wie Ihre Mundgesundheit? In der ästhetischen Zahnheilkunde verfügen wir über viele Möglichkeiten, das Erscheinungsbild Ihrer Zähne zu verbessern. Wir sind dabei Ihr Ansprechpartner, der mit Ihnen Ihre Wünsche bespricht, auch ehrliche Rückmeldung gibt und erläutert, was möglich ist. Wir beraten Sie gerne über Bleaching, Veneers und Twinkles.

Bleaching ist ein kosmetisches Verfahren zur schonenden Aufhellung der Zähne durch aktiven Sauerstoff. Dieser entfärbt die störenden Farbpigmente im Zahn, lässt aber Zahnschmelz und Dentin unverändert in ihrer Substanz. Verfärbungen können bei bester Mundhygiene entstehen und sind nicht immer im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung zu entfernen.

Eine Aufhellung hält oft jahrelang, ist aber abhängig von Ihrer Mundhygiene, Ihren individuellen Konsumgewohnheiten (Kaffee, Tee, Tabak) und der regelmäßigen Durchführung professioneller Zahnreinigung. Wenn Ihre Zähne im Ganzen oder partiell nachdunkeln, kann das Bleaching wiederholt werden, um Ihre Zähne wieder aufzuhellen.

Das Bleaching ist keine Kassenleistung und wird Ihnen von uns privat in Rechnung gestellt.

Veneers eignen sich sehr gut, um stark verfärbte Zähne mit unschönen Schmelzdefekten kosmetisch zu korrigieren. Sie sind dünne Verblendschalen aus Keramik, die auf den Zahn aufgeklebt werden und kleine Makel unsichtbar machen. Der Vorteil von Veneers: Mit ihnen bekommen Zähne nicht nur ein neues Weiß – auch Korrekturen in Form und Stellung eines oder mehrerer Zähne lassen sich vornehmen. Die kosmetische Form- und Farbkorrektur durch Veneers ist ein minimal-invasives Verfahren. Das bedeutet: Die Zahnhartsubstanz wird so weit wie möglich geschont und nur die äußere Schmelzschicht abgetragen.

Sanft und schonend werden die Zähne beschliffen, bevor wir einen Abdruck für die Veneerschalen nehmen und gemeinsam mit dem Patienten die ideale Farbe bestimmen. Abdruck und Farbauswahl sind wichtige Informationen für unser Zahntechnikerlabor, das die Keramikschale modelliert. Dabei werden Veneers so gestaltet, dass sie so aussehen wie die Nachbarzähne. Veneers gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Individueller Zahnschmuck

Möchten Sie Ihren Zähnen ein ganz besonderes Glanzlicht verleihen, dann ist Zahnschmuck genau das Richtige für Sie. Zahnschmuck (Twinkles) sind Schmuckstücke, die speziell für die Befestigung auf natürlichen Zähnen konstruiert wurden. Sie werden von ausgesuchten Juwelieren produziert. Die patentierte Rückseite sorgt für einwandfreien Halt auf der Zahnoberfläche.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir ein passendes Steinchen aus, reinigen den Zahn und befestigen den Twinkle mit einem Spezialkleber. Die Behandlung ist absolut schmerzlos und dauert ca. 10 – 15 Minuten.

Das Setzen eines Twinkles ist keine Kassenleistung und wird Ihnen von uns privat in Rechnung gestellt.

Zahnärztin
Bettina Baumgartner

Gesunde Zähne von Anfang an, das ist mein Leitmotiv. Entsprechend behandeln wir in meiner Praxis Ihre ganze Familie nach den modernsten, zahnmedizinischen Standards. Dabei liegen mir vor allem die kleinsten Patienten am Herzen, denn gesunde Milchzähne sind die Grundlage für lebenslange Zahngesundheit.

Ob große oder kleine Patienten - sie sollen sich alle von der ersten bis zur letzten Minute in meiner Praxis wohlfühlen. Mein Team und ich nehmen Ihre Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche sehr ernst und beraten, versorgen und behandeln Sie stets mit dem Blick aufs Ganze.

1989 - 1995 Studium der Zahnmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
Aug. - Sept. 1994 Famulatur auf Tonga
1995 Staatsexamen an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
1996 - 1998 Assistenzzeit Praxis Müller, Siegl-Müller (Alsbach)
01.07.1998 bis 14.08.2022 Niedergelassen in eigener Praxis in Stockstadt/Rhein
  Curriculum Kinder- und Jugendzahnheilkunde (FAZH Frankfurt)
seit 15.08.2022 Standortwechsel ins neue Gernsheimer Ärztehaus
Foto von Zahnärztin Bettina Baumgartner
Bettina Baumgartner
Zahnärztin

Unser Team

Alle Mitarbeiterinnen in unserem Team tun ihr Bestes, Sie nicht nur fachlich optimal, sondern auch ganz persönlich zu betreuen.
Es ist uns allen ein Anliegen, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen!

Dr. med. dent. Karin Heß, angestellte Zahnärztin, Tätigkeitsschwerpunkt Kinder- und Jugendzahnheilkunde
Dr. med. dent. Karin Heß
angestellte Zahnärztin
Tätigkeitsschwerpunkt Kinder- und Jugendzahnheilkunde
Melanie Oswald (ZFA), Assistenz, Prophylaxe und Materialverwaltung
Melanie Oswald (ZFA)
Assistenz, Prophylaxe und Materialverwaltung
Sabine Schlude (ZFA), Assistenz und Prophylaxe
Sabine Schlude (ZFA)
Assistenz und Prophylaxe
Nelli Wall (ZFA), Anmeldung, Abrechnung und Verwaltung
Nelli Wall (ZFA)
Anmeldung, Abrechnung und Verwaltung
Daniela Heinrich (ZMP), Assistenz und Prophylaxe
Daniela Heinrich (ZMP)
Assistenz und Prophylaxe
Eleonora Rauleder (ZFA), Assistenz und Prophylaxe
Eleonora Rauleder (ZFA)
Assistenz und Prophylaxe